Natürlich habe ich auch Tokyo besucht. Man muss in Grossstädten den Sonntag nutzen, denn da kann man sich besser zurechtfinden als während der Werktage, wo viel Verkehr ist. Ich habe das Gebiet de Kaiserpalastes besucht, das wie eine Oase mitten in Tokyo liegt (und nicht allzu fern von meinem Hotel). Es ist heute wie ein riesiger Park mit alten Bäumen, Tempelschrein,
Umgeben ist das ganze von einer Mauer, die so breit sein musste, dass 6 Samurais darauf patrouillieren konnten, also wirlich breit. Um sich diese Mauer leisten zu können, hatte der Kaiser die tolle Idee, dass alle seine Lehnsherren Arbeiter und Steine zur Verfügung stellen mussten für den Bau. Der Transport dieser riesigen Steinblöcke war für die damalige Zeit ein enormer Aufwand, angeblich konnte man nur 2 Blöcke auf einem Schiff unterbringen. Der Kaiser schlug 2 Fliegen mit einer Klappe, er hatte eine Schutzmauer und er schwächte die Macht seiner Lehnsherren. Die Mauer ist noch gut erhalten, sie hat Erdbeben und Brände gut überlebt, was man von dem alten Palast nicht sagen kann. Leider war mal wieder was mit meiner Kamera und das Bild ist daher nicht genial.